Terrassen + Balkone |

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Terrassen + Balkone

Fliesen im Aussenbereich - Ob Balkon oder Terrasse – Wir haben die frostsicheren Lösungen.

Tauwasser im Winter und extreme Hitzebelastungen im Sommer beanspruchen Terrassen und Balkone im Außenbereich extrem. Unsere präzisen technischen Vorarbeiten und die professionelle Ausführung aller Belagsarbeiten sorgen für eine lange Lebensdauer auf Ihren Terrassen und Balkonen.

Die technischen Vorarbeiten und die professionelle Ausführung der Belagsarbeiten sorgen für eine lange Lebensdauer Ihres Außenbelages. Als Ihr Fachbetrieb für hochwertige Außenbeläge in Tübingen beraten wir Sie gerne umfassend zu den passenden Materialien.

Fragen & Antworten

Brauche ich für den Bau einer Terrasse oder eines Balkons eine Baugenehmigung?

  • Terrassen: In den meisten deutschen Bundesländern sind ebenerdige Terrassen bis zu einer bestimmten Größe (oft verfahrensfrei) genehmigungsfrei. Ausschlaggebend sind die Landesbauordnungen (LBO) und eventuelle Bebauungspläne (z. B. bezüglich der Grundflächenzahl GRZ).

  • Balkone: Der nachträgliche Anbau eines Balkons verändert die Außenansicht des Gebäudes und greift in die Statik ein. Er ist daher immer genehmigungspflichtig.

Es gelten die Abstandsflächenregelungen der jeweiligen Landesbauordnung (LBO) sowie das Nachbarrechtsgesetz des Bundeslandes. In der Regel muss ein Mindestabstand von 2,5 bis 3 Metern zur Grundstücksgrenze eingehalten werden. Bei Balkonen können zudem Blickschutzauflagen greifen.

Wie viel Gefälle muss eine Terrasse oder ein Balkon haben?

Nach den Flachdachrichtlinien und der DIN 18531 ist ein Mindestgefälle von 2 % (2 cm Höhenunterschied pro Meter) einzuhalten. Dies stellt sicher, dass Regenwasser zuverlässig abfließt und sich keine stehenden Wasserlachen bilden, die Frostschäden oder Algenbildung begünstigen.

  • Standard: Die Abdichtung muss an Türanschlüssen mindestens 15 cm über die Oberkante des Belags hochgeführt werden (Schutz vor spritzendem Wasser und Schneeverwehungen).

  • Reduzierte Höhe: Eine Reduzierung auf 5 cm ist möglich, wenn im unmittelbaren Türbereich eine rahmenlose Entwässerungsrinne (z. B. Gitterrost) eingebaut wird.

  • Barrierefrei: Schwellenlose Übergänge (0 cm) sind Sonderkonstruktionen nach DIN 18040 und erfordern zusätzliche Maßnahmen wie Gefällewechsel, Überdachungen und direkt davor gelagerte Entwässerungsrinnen.

Was sind die Vor- und Nachteile der gängigsten Beläge?

MaterialVorteileNachteile
Feinsteinzeug (Keramik)Extrem langlebig, kratzfest, leicht zu reinigen, frostbeständig.Höherer Anschaffungspreis, erfordert präzisen Unterbau (meist Stelzlager).
WPC (Wood-Plastic-Composite)Splitterfrei, pflegeleicht (kein Ölen nötig), barfußfreundlich.Kann sich im Sommer stark aufheizen, verblasst mit der Zeit leicht.
Hartholz (z. B. Bangkirai, Teak)Natürliche Optik, sehr stabil, lange Lebensdauer bei Pflege.Regelmäßiges Ölen gegen Vergrauung nötig, Splitterbildung möglich.
Beton-/NatursteinplattenRobust, zeitlos, hohe Tragfähigkeit.Schweres Gewicht (Statik bei Balkonen prüfen!), anfällig für Flecken (z. B. Fett).

Wann verlegt man Platten auf Stelzlagern und wann im Kiesbett?

  • Stelzlager (Trockenverlegung): Ideal für Balkone und Dachterrassen. Vorteile: Geringes Eigengewicht, Kabel/Leitungen können darunter verlegt werden, Wasser fließt durch die offenen Fugen ab, einzelne Platten sind austauschbar.

  • Splitt-/Kiesbett: Ideal für ebenerdige Terrassen im Garten. Vorteile: Hohe Stabilität, einfache Verlegung, gute Lastverteilung. Nicht empfohlen bei direkt darunter liegenden Wohnräumen wegen des hohen Gewichts.

Wie reinige ich meinen Terrassenbelag am besten?

  • Hartholz & WPC: Mit warmem Wasser, einer weichen Bürste und Neutralseife. Achtung: Hochdruckreiniger sollten nur mit geringem Druck und Flächenreiniger-Aufsatz genutzt werden, da sie sonst die Holzfasern zerstören oder die WPC-Oberfläche aufrauen.

  • Feinsteinzeug & Beton: Schmutz lässt sich meist einfach abfegen oder mit Wasser abspülen. Bei hartnäckigen Flecken helfen spezielle Grundreiniger (säurefrei bei Naturstein!).

  • Baurecht: Regelungen variieren je nach Landesbauordnung (LBO) des jeweiligen Bundeslandes.

  • Gefälle & Abdichtung: DIN 18531 (Abdichtung von Dächern sowie Balkonen, Loggien und Laubengängen) & Fachregel für Abdichtungen (Flachdachrichtlinie).

  • Barrierefreiheit: DIN 18040-2 (Barrierefreies Bauen – Wohnungen).

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